Unser Weg zur Alten Chemnitzer Hütte
Wer sind wir und wie kamen wir zur Alten Chemnitzer Hütte?
Hochtourenbericht • 06.03.2025
Hochalpin, abgelegen und malerisch: unser Sommer-Höhenweg im vergangenen August ließ unser Bergsteiger-Herz höher schlagen. In 11 Etappen führte er uns durch die hochalpine Landschaft der Zillertaler Alpen und ließ uns dabei über 10.500 Höhenmeter überwinden. Wir möchten euch die Tour im Detail vorstellen, denn: die Alte Chemnitzer Hütte in Südtirol war der ausschlaggebende Punkt für unsere Planung. Aber dazu gleich mehr.
Zum Beginn der kürzlich gegründeten Gruppe, möchten wir – Max und Sophie, zwei junge Chemnitzer – uns kurz vorstellen und euch berichten, wie wir überhaupt auf die Chemnitzer Hütte aufmerksam wurden und warum wir dieser nun eine so tragende Bedeutung einräumen.
Max haben die Alpen als kleiner Junge schon fasziniert und er ging bereits in jungen Jahren mit seinem Vater den heute sehr beliebten Berliner Höhenweg. Als geschichts- und traditionsbewusster Chemnitzer, hatte er sich vor einigen Jahren mit der Alten Chemnitzer Hütte befasst und sie mit Begeisterung als sein großes Reiseziel anvisiert. Für mich waren die Berge in Österreich ein eher unbekanntes Terrain. Das Wandern gehörte lange zu meiner Leidenschaft, doch ich blieb eher im wunderschönen Erzgebirge. Mittlerweile habe auch ich die Alpenregion in Österreich und Italien lieben gelernt und kann es mit jedem Jahresanfang kaum erwarten, wieder neue Gipfel zu entdecken und die Reise- und Abenteuerliste zu erweitern.
Anfang des Jahres 2024 planten wir unsere Höhentour für den Sommer. Die Alte Chemnitzer Hütte auf 2419 m und der Gipfel des Hochfeiler auf 3509 m waren unsere wichtigsten Ziele und ich hatte den Wunsch, länger als auf dem Berliner Höhenweg unterwegs zu sein. Unsere Tour erstreckte sich also von Hintertux aus zur Geraer Hütte weiter zum Pfitscher-Joch-Haus bis hin zum Hochfeiler mit Übernachtung auf der Hochfeiler Hütte. Von da aus weiter zur Edelrauthütte und anschließend zur Chemnitzer Hütte. Von dieser zur Schwarzensteinhütte und hoch auf den dahinterliegenden Schwarzenstein-Gipfel und weil es so schön war, zurück zur Alten Chemnitzer Hütte. Anschließend überquerten wir die italienisch-österreichische Grenze auf dem Nevessattel und wanderten einen Teil des Berliner Höhenwegs mit Rast im Furtschaglhaus, der Olperer Hütte und der Gamshütte. Am letzten Tag stiegen wir nach Finkenberg ab.
Was wir zu erzählen haben, erfahrt Ihr in den unteren Tourberichten - viel Freude und Anregung beim Lesen!